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vermächtnis der pharaonin Interpretation zum Vermächtnis der Pharaonin Fluchtgedanken (Texte auf Filmrolle) Fluchtgedanken sind eine Rezitation, als zeitlich begrenzte Gedanken gedacht. Flüchtige Gedanken haben kein Anrecht auf Sesshaftigkeit. Sie sind wie eine vorbeiziehende Wolke, eine Nichtigkeit. Aber just diese Nichtigkeit durchdringt mich, das Wolkenbild anzuschauen. Eine nicht ganz störungsfreie Gesamtstimmung. "sarta e sorte" Schicksal. Schneiderin (Filmstreifen Webereien, Kleider Schnittmuster geflochten, verklebt und übermalt aus Filmresten) Eine die auszog, um sich wieder und wieder umzuziehen. Eine unvollendete Geschichte wird umgewendet und neu insziniert. Die Webe- und Schnittmuster erhalten eigene Filmlandschaften. "Aya-Maat-Mari" Der nicht befreite Blick (Eisen-Pläschtik Objekt) Wer weiss, ob ein Splitter mein Auge traf? Wer weiss, ob mein Auge tötet, bevor ich's bemerke. . . Ein kümmerliches: "uups?" purzelt zwischen meinen Lippen. "Ich sehe, was du nicht siehst. . . "ist nicht nur ein Kinderspiel, sondern ein Augenblick mit Folgen. "Kiss Ma" Heimkehr (Eisen-Pläschtik Objekt) "Auch wenn der Körper des Menschen in einem Moment vollständig auf die Welt kommt, ist sein Herz nie endgültig geboren. Dabei blicke ich auf mein inneres Gesicht und werde still und traurig zugleich, denn ich merke, wieviel Liebe sich dort eingenistet hat. Es ist ein wärmendes Gefühl zu fühlen: die Heimkehr. Nur: Das Traurige daran ist die Schwerkraft, zurückgeworfen zu werden in dieses Warenhaus der Sinnesberieselung. Wirf mir viele Küsse Maaaaaaaaaaaaaaaaaaa!! |